Auge tränt beim Baby

Auge tränt beim Baby

Wenn das Auge tränt beim Baby, dann kann die Ursache in der Umgebung zu finden sein: schlechte Luft, Staub, aber auch zu wenig Luftfeuchtigkeit. Es muss nicht immer gleich etwas Schlimmes sein, was ein tränendes Auge hervorruft. Und natürlich kann auch einmal ein Fremdkörper in das Auge gekommen sein, den es dann mit dem Tränenfluss wegzuspülen versucht. Wenn das erfolgreich ist, dann versiegt der Tränenfluss wieder, und alles ist in Ordnung.

Auge tränt beim Baby – das kann aber auch ernstere Hintergründe haben. Wenn sich keine Ursache finden lässt und der Tränenfluss nicht aufhört, dann ist ein Besuch beim Kinderarzt fällig, der sehr wahrscheinlich den Augenarzt hinzuziehen wird.

Auge tränt beim Baby – verstopfter Tränenabfluss

Es kommt zwar nicht sehr oft vor, aber es ist nicht ausgeschlossen: der Tränenabfluss ist verstopft. Dazu muss man wissen, dass das Auge auch beim Baby ständig tränt. Die Tränen sind der „Schmierstoff“ für die Lider, die regelmäßig die Tränenflüssigkeit über die Hornhaut verteilt und sie so feucht hält. Das, was beim Weinen als Tränen erscheint, ist nämlich ein Wolkenbruch gegenüber dem Nieselregen, den das Auge ständig braucht. Dieser Wolkenbruch erfordert dann natürlich ein Taschentuch.

Für den Nieselregen, also die stete Tränenproduktion zum Feuchthalten des Auges, gibt es zwei eigene sehr feine Abflüsse für jedes Auge. Die Tränenflüssigkeit wird durch diese Abflüsse zur Nase abgeleitet, wo sie verdunstet.

 

Auge tränt beim Baby

Diese Abflüsse können verstopft sein, oder sie können sich beim Neugeborenen noch gar nicht geöffnet haben. In diesem Falle ist der Spezialist gefragt, der für diese Öffnung sorgt. Dann kann die Tränenflüssigkeit so abfließen, wie es sein soll.

Infektionen, Verletzungen, Lidfehlstellung

Diese Abflüsse können auch durch Infektionen verstopfen. Bei an und für sich offenen Tränenkanälchen verschwindet das tränende Auge beim Baby dann auch wieder, wenn die Infektion ausgeheilt ist.

Eine andere Ursache für ein tränendes Auge kann eine Fehlstellung der Augenlider sein. Die Tränen können so nicht wie vorgesehen abfließen. Dann muss die Lidstellung korrigiert werden. Derartiges wird aber bei einer der Routineuntersuchungen erkannt werden.

Ebenso kann es im Bereich des sehr feinen Abflusssystems zu Verstopfungen oder Fehlfunktionen kommen. Schließlich haben die Öffnungen für den Tränenabfluss ja nur einen Durchmesser von etwa einem halben Millimeter. Bei Säuglingen muss man ferner an die Möglichkeit eines angeborenen Glaukoms denken. Die Verkennung dieser Glaukomform ist besonders schwerwiegend, weil sie zur Erblindung führen kann.

Doch auch in diesen Fällen hilft dann der Augenarzt weiter, der über spezielle Untersuchungsmethoden verfügt, um die Ursache eines tränenden Auges zu finden.

Fotocredit: Volodymyr Tverdokhlib, AjFile /Shutterstock.com

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