Nächtliches Schwitzen

Baby schwitzt nachts

Dass kleine Babys viel schwitzen, ist wohl den meisten Müttern und Vätern bekannt. Vor allem nachts haben die Kleinen ihre Probleme mit feuchter Haut und teilweise sogar nassen Haaren. Diese Tatsache hat einen natürlichen Ursprung mit dem alle Säuglinge zu kämpfen haben. Sie begründet sich darin, dass der Nachwuchs seinen Wärmehaushalt noch nicht selbst einstellen kann und ein noch nicht zur Gänze ausgebildetes Temperaturzentrum hat. Auch die Fähigkeit den Kreislauf zu regulieren, lässt im Alter von wenigen Wochen noch zu wünschen übrig.

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Wenn Ihr Baby nachts schwitzt, haben sie es vielleicht zu warm angezogen

Ein Fehler den selbst erfahrene Mütter immer wieder begehen, besteht darin, das Kind viel zu warm anzuziehen. Klar, Mama meint es nur gut und will vermeiden dass der Nachwuchs sich verkühlt oder friert und sorgt daher mit vielen Decken und kuscheligen Strümpfen für scheinbar angenehme Wärme. Doch damit liegt man oft falsch. Denn den Kleinen wird es damit viel zu heiß und in Folge schwitzt das Baby nachts.

Sie brauchen nur logisch zu denken und sich in die Situation Ihres Sprösslings zu versetzen: Immerhin möchten auch Sie mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht mit Strumpfhose, Pullover und Schal schlafen und zusätzlich noch mit einer dicken Decke zugedeckt sein, oder?

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Baby schwitzt nachts

Nützliche Tipps um das Schwitzen unter Kontrolle zu bekommen

Nehmen Sie Ihr eigenes Empfinden als Maßstab, wenn es um das Schwitzen beim Baby geht. Ziehen Sie die Tochter oder den Sohn nicht sehr viel dicker an als sich selbst und orientieren Sie sich daran, wann Ihnen kalt oder warm ist. Einzige Ausnahme sind Spaziergänge, denn dabei bewegen Sie sich und Ihnen wird automatisch wärmer als dem Kind, das ruhig in seinem Kinderwagen liegt und vielleicht sogar schläft. Nehmen Sie zum nächsten Ausflug also einfach eine Decke und ein dünnes Häubchen mit.

Wenn Sie Ihr Baby waschen, muss besonderes Augenmerk auf die Hautfältchen sowie auf die Zwischenräume an den Händen und Füßen gelegt werden. Dort schwitzen die Kleinen nicht nur nachts am meisten, weil sie beispielsweise die Händchen immer zu einer lockeren Faust geballt haben. Mit einem dünnen und weichen Tuch und etwas Baby-Pflegeschaum aus der Apotheke oder der Drogerie können Sie das Baby toll reinigen.

Außerdem können Sie mittels eines einfachen Tricks testen, ob es Ihrem Spatz zu heiß ist. Legen Sie dazu einfach einen Finger in den Nacken des Kindes und überprüfen Sie, ob es dort warm oder gar feucht ist. Dann schwitzt das Kind und Sie sollten etwas dagegen tun.

Fast jedes Baby schwitzt nachts ab und an – daran ist grundsätzlich nichts Schlimmes. Wenn sich die Situation aber nach einiger Zeit noch nicht verbessert hat oder Sie jegliche Bedenken haben sollten, sprechen Sie am besten mit Ihrem Kinderarzt darüber.

Fotocredit:  ucchie79, O_Lypa /Shutterstock.com

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