Stillen – was Mütter über das Stillen wissen sollten

Babymassage beugt Blähungen beim Kind vor

Zwei Hände, die den kleinen Körper mit sanften Streicheleinheiten verwöhnen, das gefällt nicht nur dem Nachwuchs, auch die Eltern genießen die körperliche Nähe und Wärme zum Kind. Eine Babymassage kann so viel mehr, die Berührung durch die Hände von Mutter und Vater ist ebenso lebensnotwendig wie die Muttermilch oder der Schlaf. Ein Baby benötigt Liebe, die es hautnah spürt und dazu eignet sich eine Babymassage, zu der man sich bewusst Zeit nimmt und ein ruhiges Ambiente auswählt, hervorragend.

Babymassage – Genuss für Mama und Kind

Das natürliche Bedürfnis des Kindes nach Wärme und Zuneigung wird mit Hilfe einer Massage gestillt. Aber die sanften Berührungen wirken sich auch positiv auf die geistige Entwicklung aus, ebenso wird das Immunsystem des neuen Erdenbürgers gestärkt. Untersuchungen beweisen: Babys, die regelmäßig massiert werden, zeigen mehr Interesse an ihrer Umwelt und kommen mit Stress besser zurecht. Mit einer Babymassage schenkt man dem Kleinkind ein Ur-Vertrauen in die Welt, die ihm niemand mehr nehmen kann. Besonders Frühchen profitieren von den Streicheleinheiten, die sich positiv auf Körper und Geist auswirken. Aber auch Mama und Papa genießen den Kontakt zum Baby und vertiefen mit jeder Berührung die Beziehung zum eigenen Nachwuchs.

Bauchweh einfach wegmassieren

Die moderne Babymassage besteht aus indischen Techniken, die vom Gynäkologen Frédérick Leboyer nach Europa gebracht wurden. Neben dem Aufbau der Muskulatur wird die Durchblutung während der wohltuenden Berührungen angeregt und die Selbstheilungskräfte des kleinen Körpers gestärkt. Besonders auf die Verdauung wirken sich die sanften Handgriffe positiv aus und so werden die unangenehmen Drei-Monats-Koliken und schmerzhaften Blähungen einfach wegmassiert:

  • mit einer Hand großflächig um den Bauchnabel herum und in kreisenden Bewegungen massieren
  • die Bewegung über das linke Bein ausfließen lassen
  • so folgt die Massage dem Verlauf des Dickdarms und reduziert Blähungen
  • abwechselnd mit einer Hand vom unteren Rippenbogen nach unten über den Bauch streichen, dadurch entspannt sich die Bauchmuskulatur

Ab wann darf ich mein Baby massieren?

Sobald der Nabel abgeheilt ist, dürfen Eltern ihren kleinen Sonnenschein behutsam mit den Händen verwöhnen. Dazu schaffen sie Zuhause eine Wohlfühlatmosphäre mit gedämpftem Licht und viel Ruhe. Mütter und Väter nehmen sich bewusst Zeit und lassen sich auf ihr Baby ein, spüren und begreifen es mit allen Sinnen. Pflanzliche Öle unterstützen die Heilwirkung der Massage. Abzählreime, Lieder und Fingerspiele begleiten die Berührungen und begeistern Groß und Klein. So gehört die Babymassage schon bald zum täglichen Ritual, das Eltern und Kind genießen.

Fotocredit:  Dmitry Naumov/Shutterstock.com

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