Kamillentee

Babys Beschwerden mit Heilkräutern lindern

Wenn es um die eigene Gesundheit geht, haben viele schon sehr gute Erfahrungen mit pflanzlichen Medikamenten und Heilkräutern gemacht. Wenn das Baby leidet, kommt man schon mal ins Grübeln: Sind eigentlich alle Kräuter, die Erwachsenen gut tun, auch geeignet zum Kurieren der Kleinkinderbeschwerden? Tatsächlich ist die Palette, die Mutter Natur anbietet, so reichhaltig und die Wirkung der pflanzlichen Inhaltsstoffe so differenziert, dass hier etwas Vorsicht und gründliche Information geboten ist.

Doch einige traditionelle und bewährte Mittel können Sie ohne Bedenken anwenden, um kleine Beschwerden Ihres Babys ganz natürlich zu lindern.

Den kleinen Bauch pflanzlich beruhigen

Wenn die Kleinen jämmerlich wimmern, obwohl es auf den ersten Blick keinen Grund zum Unwohlsein gibt, dann liegt es in der Mehrzahl der Fälle an Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Der kleine Bauch reagiert äußerst empfindlich, doch er ist auch meist sehr schnell wieder zu besänftigen. Fenchel- oder Kümmeltee ist DAS Heilmittel schlechthin, um Babys Erleichterung zu verschaffen. Die ätherischen Öle sorgen für Krampflösung und fördern die Verdauung. Auch Anis hat eine ähnliche Wirkung und wird von Säuglingen sehr gut vertragen. Ein Tipp für stillende Mütter: Die Wirkstoffe werden auch über die Muttermilch weitergegeben. Um Ihrem Kind etwas Gutes zu tun und gleichzeitig Ihren Milchfluss anzuregen, ist Anistee ein ideales Getränk.

Der Kummer mit den Zähnchen

Eine andere Ursache für Baby’s Beschwerden sind die ersten Zähnchen, die meistens mit 6-8 Monaten kommen, bei manchen auch schon eher. Ein Beißring aus Kunststoff ist das übliche Hilfsmittel, aber auch hier hat Mutter Natur eine heilsame Lösung parat: Veilchen-Wurzel war schon im Mittelalter als Schmerzlinderer bekannt. Genaugenommen handelt es sich gar nicht um die Wurzel eines Veilchens, sondern um oberirdisch wachsende Abschnitte des Wurzelstockes einiger Schwertlilienarten. Diese Wurzelstücke bekommen Sie in Apotheken und Drogerien. Wenn das Baby darauf herumkaut, werden schmerzlindernde Wirkstoffe freigesetzt.

Fotocredit: romantitov/Shutterstock.com

Comment ( 1 )

  • Vielen Dank für den ausführlichen und genauen Artikel. Er ist auf jeden Fall sehr interessant geschrieben und zeigt das wichtigste kurz und prägnant auf! Wird mir auf sicherlich mit meinen Kindern weiterhelfen, wenn es um die kleinen „Weh- Wehchen“ geht!

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