Die besten Einschlaftipps für Kinder

Die besten Einschlaftipps für Kinder

So einfach ist es manchmal nicht: man legt sein müdes Kind in die Wiege oder das Babybett und dann schlummert es nach einem Schlaflied oder einer Gute-Nacht-Geschichte selig ein. Tatsächlich gibt es Kinder, bei denen ein solch einfaches Einschlafritual hilft, bei den meisten geht es leider nicht so leicht. Es hilft kein Schlaflied, nicht das Aufziehen der Lieblingsspieluhr und auch sanftes Streicheln wird mit viel weinen und manchmal auch schreien beantwortet. Nimmt man die Kleinen jedoch auf den Arm ist augenblicklich Ruhe.

Werbung
  • Was ist so schwer am Einschlafen?
  • Wie verhelf ich meinem Kind zum Einschlafen?

Was ist so schwer am Einschlafen?

Auch wir Erwachsenen kennen das Problem: wenn wir Sorgen oder Stress haben, fällt uns das Einschlafen schwer. Fühlen wir uns jedoch sorglos und geborgen, fallen wir schnell in einen sanften Schlaf. Auch den Kindern ergeht es oftmals so. Bei einigen Kindern hilft ein Nachtlicht, bei anderen die leisen Geräusche, welche sie von Mama oder Papa aus dem Wohnzimmer hören. Dies ist von Kind zu Kind eben unterschiedlich. Oft wird zwar gesagt, dass Kinder mit sechs oder neun Monaten durchschlafen sollten – das ist jedoch oftmals zu viel verlangt. Babys und Kleinkinder benötigen unsere Hilfe und hierfür gibt es ein paar Einschlaftipps.

Wie verhelf ich meinem Kind zum Einschlafen?

Es gibt eine Menge Einschlaftipps, welche oftmals zwar naheliegend sind, jedoch nicht allen Eltern besonders in Stresssituationen einfallen. Sicherlich sind unter den bewährten Tipps auch einige, welche zu Ihnen und Ihrem Kind passen dürften.

Werbung

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Ihr Kind gähnt pausenlos, wirkt unkonzentriert und reibt sich ohne Unterlass die müden Augen? Dann gehört das Kind genau jetzt ins sein Bett. Packen Sie es ohne großartige Schlafrituale in den Schlafsack und lassen Sie es einfach einschlafen. Hat man hingegen diesen Punkt verpasst, kann es gut sein, dass Ihr Kind nun den Schlaf verweigern wird. Seien Sie jedoch nicht verunsichert. Beobachten Sie Ihr Kind, denn die nächste Einschlaf-Phase kommt ganz bestimmt.

Kuschelmoment

Viele Kinder werden ruhiger und schläfrig, wenn man mit ihnen kuschelt, ihn leise eine Geschichte vorliest und sie hin und her wiegt. Der vertraute Klang der Stimme und das leise Säuseln haben schon immer eine einschläfernde Wirkung auf Kinder gehabt. Wenn auch Ihr Kind diesen Kuschelmoment liebt, sollte das für Sie passend sein.

 

Einschlaftipps

Stirnstreicheln

Sie sehen, dass Ihr Kind offensichtlich müde und schläfrig wirkt, sich aber mit aller Mühe gegen den Schlaf wehrt. Sehr hilfreich ist es, wenn Eltern ihrem Kind wiederholt vom Haaransatz bis zum Nasenrücken mit ein oder zwei Fingern streichen. Es wird nicht lange dauern und die Augen fallen langsam aber sicher zu.

Vertraute Welt

Besonders kleinen Babys hilft es beim Einschlafen, wenn ihnen etwas Vertrautes zuteil wird. Dies wäre nun die vertraute Umgebung, in welches es die ersten Monate seiner Entstehung zubringen durfte: in Mamas Bauch. Natürlich kann es dorthin nicht zurück, daher empfehlen Hebammen und Ärzte wärmstens das so genannte Pucken. Hier wird das Kind eng in ein vorgesehenes Tuch oder einen Pucksack gewickelt. Nun spürt es die Grenzen seines Körpers und findet Sicherheit, die es zum Einschlafen benötigt.

Kontakt zum Leben

Bei größeren Kindern, welche zum Einschlafen fast gar keine Hilfe mehr benötigen, glauben wir zwar, dass alles im Haus mucksmäuschenstill sein müsste, dem ist meist jedoch nicht so. Viele Kinder verunsichert vollkommene Ruhe und sie werden unruhig. Ein Nachtlicht oder im Hintergrund gewohnte Geräusche wie das Laufen des Fernsehers im Wohnzimmer, das Reden vom Mama und Papa in der Küche oder das klappern der Geschirrspülmaschine kann für diese Kinder durchaus einschläfernd wirken.

Drei Tipps zum Umbetten

Ihr Kind ist Ihnen auf dem Arm, im Kinderwagen oder im Tragetuch eingeschlafen? Hier sind drei Tipps dargelegt, wie Sie Ihr Kind ohne Aufwachen ins Bett legen können.

  • Warten Sie die Tiefschlafphase ab, welche nach etwa 20 Minuten eintritt.
  • Wärmen Sie das Bett Ihres Kindes mit einem Kirschkernkissen vor.
  • Legen Sie das Baby nicht direkt auf den Rücken – so wird beim Kind ein Reflex ausgelöst, welches es hochschrecken lässt. Besser: legen Sie das Kind seitlich auf die Hüfte und Schulter und rollen Sie es dann vorsichtig auf den Rücken.

Fotocredit: Gayvoronskaya_Yana, JMiks /Shutterstock.com

 

Keine Kommentare

Kommentarbereich ist geschlossen.

Meist gelesene Beiträge