Weinendes Baby

Kind bricht

Wenn das Kind bricht, ist das vor allem für den betroffenen Sprössling sowie auch für die Eltern eine sehr unschöne Situation. Man sorgt sich, dem Kind ist übel oder es hat sogar Schmerzen. Gesteuert wird das Erbrechen immer vom Gehirn aus. Bricht das Kind wiederholt, kann das für den Körper ein wahres Problem darstellen: Wasser-, Salz- und Säureverlust drohen und vor allem kleine Kinder werden durch das Erbrechen sehr rasch stark geschwächt. Da es sich um einen unangenehmen Vorgang handelt, der schneller als gedacht richtig gefährlich werden kann, ist es wichtig, über einige grundlegende Informationen Bescheid zu wissen.

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Wenn das Kind bricht, ist Folgendes zu beachten

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind nicht zu viel Flüssigkeit verliert. Versuchen Sie immer wieder, die Tochter oder den Sohn zum Trinken anzuregen und stellen Sie jederzeit Tee oder Wasser bereit.
  • Kamillentee, Pfefferminztee oder bestimmte Kräutertees haben eine beruhigende Wirkung auf den Magen. Kaufen Sie solche Tees in der Apotheke und geben Sie sie dem Kind.
  • Für das Kind kann es enorm hilfreich sein, wenn Sie als Elternteil ihm beistehen. Beruhigen Sie Ihren Spatz, streicheln Sie ihn und geben Sie ihm ein sicheres Gefühl.
  • Wenn das Kind bricht, sollten Sie einen gemütlichen Platz bereiten, wo sich der Sprössling ausruhen kann. Ein abgedunkeltes Zimmer bietet sich gut an, um nach der Anstrengung etwas entspannen zu können.

 

Kind erbricht

Fragen Sie den Arzt

Hat sich das Kind wiederholt übergeben und ist sichtlich krank, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen. Schließlich kann das Erbrechen viele verschiedene Ursachen und Gründe haben. Entzündungen unterschiedlicher Art, Viren, Magen-Darm-Infektionen oder auch psychische Probleme können der Auslöser sein. Der Besuch beim Arzt kann Ihrem Kind schnell helfen und dafür sorgen, dass es sich bald wieder fit und gesund fühlt. Meist werden spezielle Medikamente verschrieben, die verhindern, dass das Kind bricht. In ernsteren Fällen kann der Flüssigkeitsverlust durch den Arzt mit Infusionen gestillt werden.

Auch wenn Ihr Kind wieder gesund ist, sollte mit Nahrung in den folgenden Tagen eher vorsichtig umgegangen werden, um den Magen nicht sofort wieder zu reizen. Tasten Sie sich langsam wieder an die normalen Speisen heran, dann geht es Ihrem Kind sicher bald wieder gut.

Fotocredit: ucchie79, Alliance Images /Shutterstock.com

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