Babys erstes Jahr: Entwicklung & Co.

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Babys erstes Jahr: Entwicklung & Co.

Neun aufregende Monate liegen nun hinter Ihnen. Jetzt ist endlich die Zeit gekommen und Sie können Ihren kleinen Schatz in den Armen halten. Nach dem Krankenhausaufenthalt freuen Sie sich nun sicher auf das gemeinsame Zusammenleben zuhause. Sie begleiten aber bestimmt auch einige Unsicherheiten und Fragen in den ersten Wochen und Monaten mit dem neuen Familienzuwachs.

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1) Ein ganz neuer Alltag

Das erste Jahr mit einem Baby ist eine ganz spannende und aufregende Zeit. Vieles verändert sich nun und es kann noch eine Weile dauern, bis sich der Alltag wieder eingespielt hat. Zu Beginn dreht sich alles um das Neugeborene. Stillen, Windeln wechseln, Gute-Nacht-Lieder vorsingen und die oft störenden Schreiattacken aushalten. Es kann dauern, bis Sie sich an diesen Tagesablauf gewöhnt haben. Der Haushalt bleibt oft stehen. Stressen Sie sich nicht zu sehr! Fragen Sie Großeltern oder Freunde, damit Sie Ihnen etwas unter die Arme greifen und für Entlastung sorgen. Sie werden in dieser Zeit sicher Verständnis für Sie haben.

 

2) Der Schlafmangel

Ein Baby zu haben, heißt auch Verantwortung zu tragen und das oft 24 Stunden am Tag. Spätestens jetzt sind die Zeiten vorbei, an denen Sie die Nacht durchschlafen konnten. Ab jetzt heißt es nachts aufstehen und das Baby füttern. Vor allem in den ersten Wochen ist es ganz normal, dass die Nachtruhe zwei- oder dreimal vom Schreien Ihres Babys unterbrochen wird. Sie müssen aber Geduld mit Ihrem Schatz haben, denn irgendwann hat das Kleine seinen regelmäßigen Schlafrhythmus gefunden und auch Sie als Eltern gewöhnen sich allmählich daran, dass Sie geweckt werden. Sie können aber versuchen, tagsüber die Zeiten zu nutzen, in denen Ihr Baby schläft. Nehmen Sie sich Zeit für sich und erholen Sie sich etwas, damit Sie wieder neue Kraft für Ihr Baby tanken können.

 

3) Hallo Mama!

Die Sprachentwicklung eines Kindes verläuft immer sehr individuell. Ihr Baby hat bereits von Geburt an eine Vorliebe für Stimmen und lauscht genau, wenn Sie mit ihm sprechen. Der Klang der Stimme kann Zuwendung, Interesse und Nähe vermitteln, aber auch Babys Stimmung verraten. Vom Schreien, über Plappern bis hin zu ersten Wörtern – Sprechen lernen ist ein Abenteuer. „Mama“ oder „Papa“ sprechen die meisten Kinder etwa im Alter von neun bis 13 Monaten aus. Es kann aber auch sein, dass Ihr Baby dafür länger braucht.

 

4) Babys Sinne

Der Geruchs- sowie der Geschmackssinn Ihres Babys sind von Anfang an voll ausgeprägt. Allerdings dauert es einige Tage bis Ihr Baby alle Geräusche hört, da seine Ohren häufig noch vom Fruchtwasser belegt sind. Bis Babys alles sehen können dauert es noch etwas. Zu Beginn sehen Kinder nur etwa 25 Zentimeter weit, also bis zur neben ihnen liegenden Mutter. Nach bereits vier Wochen entspricht ihre visuelle Wahrnehmung der Nachtsicht eines Erwachsenen. Babys lieben Schwarz-Weiß-Kontraste, können aber auch Rot und Gelb differenzieren. Zwischen Blau und Grün können Sie anfangs noch nicht unterscheiden.

 

5) Die motorische Entwicklung

Ungefähr im Alter von drei Monaten kann Ihr Baby den Kopf in Bauchlage und im Sitzen aufrecht halten. Die weitere motorische Entwicklung verläuft über die eigenständige Körperdrehung und Krabbeln bis hin zum freien Sitzen. Aber nicht jedes Kind durchläuft diese Entwicklungsschritte nacheinander, oft verlaufen die neuen Bewegungsabläufe auch nebeneinander.

 

6) Die Welt erkunden

Ihr Baby verfügt über einen ausgeprägten Greifreflex. Die Fähigkeit, etwas willkürlich zu halten und danach zu greifen, wird allerdings erst ausgebildet. Gegen Ende des dritten Monats ist Ihr Kleines bereits dazu in der Lage, Gegenstände kurz festzuhalten. Die weitere Entwicklung verläuft über gezieltes Greifen bis hin zum sogenannten Pinzettengriff.

 

7) Den eigenen Körper erforschen

Babys erforschen im Laufe des zweiten Halbjahrs den eigenen Körper und entdecken, dass auch noch Füße zu ihnen gehören. Diese tasten Babys ab und stecken sie auch in den Mund. Aber auch sonst ist vieles nicht mehr sicher vor Babys kleinen Händen. Wenn Ihr Baby nun auf Ihrem Schoß sitzt, wird es nach allen Gegenständen in der Nähe langen und daran ziehen. Die meisten Kinder drehen sich in dieser Zeit auch vom Rücken auf den Bauch. Sollte Ihr Kind allerdings noch nicht so weit sein, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Denn auch in Rückenlage fühlen sich die Kinder wohl und beim Strampeln wird weiter an der eigenen Kraft trainiert.

 

Fotocredit: Golubovy/Shutterstock.com

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