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Gefahrenquellen im eigenen Garten

Im eigenen Garten gibt es für Kinder viel zu entdecken. Doch gerade für die Kleinsten lauern hier einige Gefahren, die bei einem kritischen Rundgang von den Eltern oder Aufsichtspersonen beseitigt werden sollten. Halten Sie Ausschau nach folgenden Gefahrenquellen in Ihrem Garten:

 

 

Vom Gartenzaun bis zu den Werkzeugen – Kinder schützen

  •  Tore und Türen sollten immer verschlossen sein, damit sich Ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt im Garten aufhalten oder das Grundstück unbemerkt verlassen können. Der Gartenzaun sollte auf mögliche Löcher geprüft werden und falls notwendig, repariert werden.
  •  Sorgen Sie dafür, dass der Spielbereich der Kinder mit einer Umzäunung und einer kindersicheren Tür gesichert ist. So können Kinder niemals alleine in die Nähe von offenen Wasserflächen, wie Biotopen oder Swimming Pools gelangen.
  •  Gartenspielgeräte wie Sandkasten, Klettergerüst und Schaukel sollten besonders nach dem Winter auf Rost, lose Schrauben, Splitter und herausstehende Teile geprüft und gegebenenfalls wieder in Stand gesetzt werden. Auch die Festigkeit der Verankerung von Spielgeräten regelmäßig prüfen! Der Sturzraum rund um Schaukel und Co kann mit Rindenmulch oder anderen sturzdämmenden Materialen bedeckt werden – die Verletzungsgefahr sinkt.
  •  Alle Werkzeuge, wie Spaten, Hacke, Axt oder Rechen, gehören nach dem Gebrauch gut verschlossen und für Kinder unerreichbar in Keller oder Gartenhütte aufbewahrt. Auch Heckenscheren und Rasenmäher müssen stets kindersicher verräumt werden. Beim Benutzen der Gartengeräte stets darauf achten, dass Kinder nicht in der Nähe spielen und bei der Arbeit im Garten verletzt werden könnten.
  •  Auch Dünger und andere Chemikalien, wie Spritzmittel, dürfen für Kinder nicht erreichbar sein.
  •  Giftige Pflanzen können meist nicht komplett aus dem Garten verbannt werden. Man denke beispielsweise daran, dass auch die oberirdischen Teile der Kartoffel giftig sind. Umso wichtiger ist die Aufklärung, dass die Kleinen nichts von den Pflanzen probieren. Nur wenige Pflanzenarten sind für Kinder wirklich gefährlich: Goldregen, Pfaffenhütchen, Stechpalme und Seidelbast („Die gefährlichen Vier“). Die auffälligen Früchte dieser Pflanzen verleiten besonders zum Naschen und können auch in kleineren Mengen zu Vergiftungen führen. Weiters sollte auf Zwergmispel (Cotoneaster), Vogelbeere, Lorbeerkirsche und Heckenkirsche verzichtet werden, auch wenn sie als „schwach giftig“ beurteilt werden.
  •  Regentonnen im Garten müssen mit einem abschließbaren Deckel gesichert sein. Bei Regentonnen aus Stahl spannen Sie am besten selbst ein Gitter auf.
  •  Auch Jauchen- oder Erdgruben müssen immer abgedeckt sein.

 

Autor: MMag. Ursula Messner

Fotocredit: David Pereiras/Shutterstock.com

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