Erziehung

Kindererziehung ohne Gewalt

Kindererziehung ohne Gewalt ist ein Muss, das Anerkennung von jedermann verlangt. Egal in welcher Situation man sich befindet oder welchen Fehler das Kind begangen hat – Gewalt ist garantiert keine Lösung. Die Familie sollte schließlich ein Ort der Ruhe und Freude sein, Harmonie und Zusammenhalt müssen das Miteinander prägen. Oft mag man es gar nicht glauben, dass dieses Thema in unseren Regionen und zur heutigen Zeit eine solch große Rolle spielt. Die Berichte der Medien, Fakten aus Statistiken und horrende Dunkelziffern lassen uns aber erahnen, dass Kindererziehung ohne Gewalt es wert ist, angesprochen und behandelt zu werden.

Wo die Gewalt anfängt

Eines der größten Probleme in diesem Komplex liegt darin, dass es schwer fällt, eine einheitliche Definition zu finden, die einem sagt, ab wann man tatsächlich von Gewalt spricht. Während die einen Eltern meinen, ein kleiner Klaps auf den Popo des Kindes sei schon viel zu viel des Guten, befürworten andere Mütter und Väter solche und ähnliche Strategien. Hingegen gibt es aber auch jene Frauen und Männer, deren Erziehungsstil durch lautes Schreien und aggressives Verhalten beschrieben werden muss. Viele Menschen vergessen den verbalen Aspekt, wenn es um Kindererziehung ohne Gewalt geht. Dabei sollte man längst wissen, dass nicht nur die physische, sondern auch die wörtliche Gewalt einem Kind enorm schadet. Denn auch verletzende Wörter, dauerndes Geschrei und übersensible Reaktionen auf kleinste Fehler der Kinder haben eine sehr verstörende Wirkung.

Tipps für eine Kindererziehung ohne Gewalt

  • Versuchen Sie stets innerlich gelassen und ruhig zu bleiben. Auch wenn das teilweise sehr schwierig sein mag, müssen Sie sich zusammenreißen.
  • Für eine Kindererziehung ohne Gewalt ist es auch enorm wichtig, dass Sie mit Ihrem Kind sprechen. Erklären Sie ihm, welches Verhalten richtig ist und welches man als falsch ansieht.
  • Seien Sie etwas lockerer und nehmen Sie dem Nachwuchs nicht jedes Missgeschick übel. Meist wissen die Kleinen gar nicht, dass sie etwas falsch gemacht haben.
  • Planen und organisieren Sie die Kindererziehung. Besprechen Sie gewisse Regeln mit Ihrem Partner und sorgen Sie für Konsequenz – ohne Gewalt.
  • Es gibt durchaus Maßnahmen zur Bestrafung, die sich zur Kindererziehung eignen. Fernsehverbot, gekürztes Taschengeld oder einfach einige ruhige Minuten im Kinderzimmer helfen oft verwunderlich viel und sind auf jeden Fall nützlicher als die Anwendung von Gewalt.

Fotocredit: asife/Shutterstock.com

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