Baby und Hüfte

Schnapphüfte bei Baby und Kind

Die Schnapphüfte bei Baby und Kind kann einerseits eine Fehlstellung der Hüfte beschreiben, andererseits bezeichnet man damit aber auch eine Hüfte, die von Geburt an ausgerenkt ist. Das geschieht infolge verschiedener Probleme, die sich im Körper der Mutter ergeben können. Bei einem normalen und gesunden Kind befindet sich der Kopf des Oberschenkelknochens direkt zwischen der rechten und der linken Hüftpfanne. Bei Kindern, die unter eine Schnapphüfte leiden, befinden sich die Pfanne beziehungsweise der Knochenkopf nicht in der optimalen Position.

Woran erkenne ich, dass mein Baby eine Schnapphüfte hat?

Direkt nach der Entbindung kann man noch nicht feststellen, ob die Hüfte des Neugeborenen in Ordnung ist oder nicht. Auf jeden Fall sollte die Ärztin oder der Arzt mittels einer besonderen Methode testen, ob das Kind auch wirklich vollständig gesund und normal wirkt. Dabei werden die Beine gestreckt und gebeugt. Etwas später, wenn das Kind schon mehrere Tage oder Wochen alt ist, kontrolliert man die Hüfte erneut. Fehlstellungen sollen mit einem Ultraschall-Gerät ausgeschlossen werden können. Wenn man ein Geräusch vernehmen kann, während man die Hüfte des Säuglings bewegt, kann das ein Zeichen für die so genannte Hüftinstabilität sein. Oft verschwindet diese Beschwerde von selbst.

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Schnapphüfte bei Baby und Kind

Die Schnapphüfte bei Baby und Kind kann sich aber auch erst im Laufe der Zeit komplett ausbilden – in solchen Fällen können auch Ärztinnen oder Ärzte bei den ersten Testungen keine Auffälligkeiten feststellen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie bei Ihrem kleinen Schatz zusätzliche Hautfalten am Übergang zwischen dem Gesäß und den Oberschenkeln bemerken oder wenn beim Wickeln Schwierigkeiten entstehen, weil die eine Hüfte sich nicht so gut öffnen lässt, wie die andere. Ein sehr auffälliges Anzeichen für die Schnapphüfte bei Baby und Kind ist es, wenn ein Beinchen etwas kürzer erscheint als das zweite.

Das kann man gegen die Schnapphüfte bei Baby und Kind tun

Das Wichtigste im Kampf gegen die Schnapphüfte ist die Früherkennung. Wenn man rechtzeitig von den Umständen weiß, fällt auch eine Behandlung nicht schwer. Das betroffene Baby oder Kind muss dann schlichtweg für einen Zeitraum zwischen eineinhalb und drei Monaten eine Spreizwindel tragen. Damit meint man eine Plastikkonstruktion, die man dem Sprössling einfach über die Kleidung zieht. Der Körper wird so in eine Stellung gebracht, die es der Hüfte erlaubt, sich optimal zu entwickeln.

Wird die Schnapphüfte bei Baby und Kind zu spät erkannt, gestaltet sich die Behandlung immer etwas schwieriger. Das Tragen eines Gipses oder sogar eine Operation stellen dann die geeigneten Lösungen dar.

Fotocredit: didesign021, Oksana Shufrych /Shutterstock.com

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