Tipps zum Einschlafen – Rituale sind hilfreich

Tipps zum Einschlafen – Rituale sind hilfreich

Das erste Lebensjahr mit einem Baby ist für viele Eltern eine wahre Zerreißprobe. Da Babys nach der Geburt einen Unterschied zwischen Tag und Nacht nicht erkennen können, stellt sich dementsprechend auch der Schlaf- und Wachrhythmus eher schwierig dar. Der Fahrplan ist hier jedoch ganz einfach: das Baby schläft ein, wenn es müde ist und erwacht, wenn es ausreichend geschlafen hat. Damit sich jedoch ein optimaler Schlafrhythmus herauskristallisiert, müssen Sie Ihrem Kind das richtige Schlafen beibringen.

  • Wie verhelfe ich meinem Kind zu festen Schlafenszeiten?
  • Welche Tipps gibt es zum Einschlafen?
  • Welche Rituale sind für ein gutes Einschlafen nützlich?

Wie verhelfe ich meinem Kind zu festen Schlafenszeiten?

Wir arbeiten tagsüber und schlafen des Nachts. Am Tage ist es hell, in der Nacht dunkel. Wenn Sie nun ein Baby haben, so sollten Sie versuchen diese Tatsachen auch weiterhin in den Alltag einzubauen. Handeln Sie tagsüber ebenso wie Sie es vor der Geburt Ihres Kindes getan haben und versuchen Sie nicht auf Krampf leise zu sein. Abends hingegen sollte keine Party gefeiert werden, sondern Ruhe herrschen. Versuchen Sie das Leben auch mit einem Kind so normal wie vorher durchzuspielen, denn nur so wird es den Unterschied zwischen Tag und Nacht recht bald verstehen können.

Hinweise für Tagsüber

  • Seien Sie nicht übertrieben leise und schirmen Sie das Kind nicht vor zu lauten Alltagsgeräuschen ab. Wenn Ihr Kind tagsüber ein Nickerchen macht, kann es sich auch gern bei Ihnen in den Wohnräumen befinden.
  • Beschäftigen Sie sich viel mit Ihrem Kind, wenn es wach ist. Zeigen Sie ihm, dass man tagsüber wach ist und nachts schläft.
  • Auch wenn Babys dazu neigen: Schlafen und Essen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Lassen Sie das Kind, wenn möglich, daher nicht an der Brust oder an der Flasche einschlafen.

Hinweise für  Nachts

  • Wenn das Kind nachts erwacht,  machen Sie kein Licht, sprechen Sie nur leise und gedämpft mit dem Kind, so dass es keinen falschen Eindruck gewinnt.
  • In der Regel erledigen Babys keine großen Geschäfte in der Nacht, daher ist ein Wickeln auch nicht nötig.
  • Auch wenn es schwerfällt, aber Schmusen und Zärtlichkeiten sollten nachts eher weniger zur Gewohnheit werden. Legen Sie das Kind nach dem Füttern schnellstmöglich wieder in sein Bett.

 

Tipps fürs EInschlafen

Welche Rituale sind für ein gutes Einschlafen nützlich?

Für die meisten Babys ist es nützlich, wenn mit den einzelnen Tagesabläufen Rituale eingebunden werden. Es gibt ihnen ein Gefühl von Geborgenheit und vor allem Sicherheit, wenn sich gewisse Dinge immer und immer wieder abspielen. Auch für das Schlafengehen haben sich Rituale bewährt. Ob es sicher hierbei um ein besonderes Schlaflied handelt, eine Geschichte vorgelesen wird oder Sie ein Fingerspiel vollziehen ist gleich. Das Ritual sollte dem Kind gefallen und sich auch jeden Abend wiederholen.

In einigen Familien sind bestimmte Rituale der Mutter oder dem Vater vorbehalten – auch dies ist für ein Kind äußerst wichtig. So kann die Mutter die Abendmahlzeit vollziehen, während der Vater mit dem Baby eine Runde kuschelt und ihm die Spieluhr aufzieht. Wichtig ist hierbei, dass das Kind das Ritual nachvollziehen kann und es den Ablauf versteht. Im Laufe der Jahre werden sich die Rituale gewiss verändern. Wichtig scheint für das Kind jedoch zu sein, dass sich der Tag in einem gewissen Grundmuster eingliedert. So findet das Kind leichter in den Schlaf und kann den Tag in Ruhe und ohne Hektik ausklingen lassen.

Tipps

  • Vermeiden Sie unruhige und hektische Tagesabläufe.
  • Wiederholen Sie Schlafrituale, um dem Kind Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln.
  • Wenn Probleme wie Zahnungsbeschwerden bekannt sind, wechseln Sie sich mit der Pflege des Kindes mit Ihrem Partner ab, so dass jeder abwechselnd etwas Ruhe und Schlaf erhält.
  • Lassen Sie das Kind nicht auf dem Arm einschlafen. Wenn es in seinem eigenen Bett aufwacht, kann es sich besser orientieren und fühlt sich nicht verloren, weil Mama oder Papa plötzlich verschwunden sind.

Fotocredit: Monkey Business Images, SvetlanaFedoseyeva /Shutterstock.com

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