Welche Versicherungen brauche ich für mein Baby?

Welche Versicherungen brauche ich für mein Baby?

Welche Versicherungen brauche ich für mein Baby?

Eltern möchten stets das Beste für ihre Kinder erreichen. Daher beginnen sie bereits während der Schwangerschaft, sich mit den wichtigen Themen der kommenden Jahre – wie Ernährung, Sicherheit und Förderung – zu beschäftigen. Sobald sie sich intensiv mit dem Aspekt „Sicherheit“ befassen, stellt sich den besorgten Eltern meist die Frage, welche Versicherungen sie für ihr Baby brauchen werden.

Welche Versicherungen brauche ich für mein Baby?

Experten sind der Meinung, dass es durchaus Sinn macht, eine Haftpflichtversicherung für den Nachwuchs abzuschließen. Werdende Eltern sollten nun jedoch nicht in Panik geraten, denn für den Abschluss einer solchen Versicherung steht ihnen ein großzügiges Zeitfenster zur Verfügung. Haftpflichtschäden entstehen erst dann, wenn das Kind in der Lage ist, Gegenstände selbständig zu zerstören. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn es sich beim Aufrichten an einer Tischdecke hochziehen möchte und diese mitsamt dem guten Geschirr vom Tisch herunter reißt. Aus diesem Grund können die Eltern mit dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung warten, bis ihr Sprössling beginnt, mobil zu werden.

Eine private Krankenzusatzversicherung hingegen ist kein Muss. Natürlich ist der Gedanke, dass das Kind im Ernstfall (Krankenhausaufenthalt) in einem Einzelzimmer untergebracht wird und ein Elternteil in dieser Zeit bei ihm bleiben darf, beruhigend – doch auch ohne diese zusätzliche Versicherung muss man bei einer Behandlung nicht mit Nachteilen oder längeren Wartezeiten rechnen.

Benötigt ein Baby eine Unfallversicherung?

An der Frage, ob Eltern für ihr Baby unbedingt eine zusätzliche Unfallversicherung abschließen sollten oder nicht, scheiden sich oft die Geister. Einig sind sich beide Seiten nur darin, dass es im Laufe eines Lebens immer wieder mal zu Unfällen kommen wird. Dabei ist es ganz egal, wie gut die Eltern auf ihr Baby aufpassen – irgendwann wird der Nachwuchs mit gefährlichen Situationen konfrontiert werden, die Verletzungen nach sich ziehen können. Eltern, die eine Unfallversicherung für überflüssig halten, argumentieren damit, dass diese Unfälle überwiegend leichte Verletzungen nach sich ziehen. Da sich kaum jemand wegen geringfügiger Blessuren an die Versicherung wendet, könne man sich den monatlichen Beitrag dafür sparen.

Diese Überlegung erntet immer wieder viel Zustimmung und bewegt unentschlossene Eltern oft dazu, den Gedanken an eine Unfallversicherung für ihr Baby zu verwerfen. Doch ist dies tatsächlich die richtige Entscheidung? Auch wenn Worte wie „überwiegend“ oder „leichte Verletzungen“ eine gewisse Sicherheit vermitteln wollen – es besteht trotzdem weiterhin das Risiko, zu jenem geringen Prozentsatz zu gehören, dem Schlimmeres widerfährt. So unangenehm dieser Gedanke auch sein mag: Die Gefahr, dass einem Kind durch einen schweren Unfall eine lange Genesungsphase bevorsteht oder sogar Spätfolgen – wie eine körperliche Behinderung – drohen, ist real und sollte nicht unterschätzt werden. Ohne eine zusätzliche Unfallversicherung, stehen die betroffenen Familien in solchen Situationen meist einer schier unüberwindlichen finanziellen Belastung gegenüber. Wurde jedoch eine Versicherung abgeschlossen, können die Eltern mit umfassenden Hilfeleistungen rechnen: So werden beispielsweise Einnahmeausfälle, welche durch die Pflege des Nachwuchses entstehen, ausgeglichen und oft sogar Umbaukosten am Haus, die durchgeführt werden müssen, um das Lebensumfeld des Kindes behindertengerecht umzugestalten, übernommen.

Fotocredit: luckyraccoon/Shutterstock.com

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