Drei-Monats-Koliken

Drei-Monats-Koliken

Die so genannten Drei-Monats-Koliken haben ihren Namen von der Zeit, die sie meist andauern. Vor allem die Eltern machen in dieser Phase so einiges mit und leiden oft erheblich. Was kann man dagegen tun? Wie helfe ich meinem Kind und ist es gesund? Habe ich etwas falsch gemacht? Diese und viele ähnliche Fragen quälen Mama und Papa meist sehr und man sucht oft vergeblich nach Abhilfe. Aber keine Sorge – wir möchten Sie im Folgenden über die Drei-Monats-Koliken aufklären und Ihnen einige nützliche Tipps rund um das Thema geben.

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Was versteht man unter Drei-Monats-Koliken?

Davon ist die Rede, wenn ein Baby scheinbar unkontrolliert und ohne sichtbaren Grund weint. Ein Fünftel aller Säuglinge leidet circa ab der zweiten Lebenswoche unter Drei-Monats-Koliken und hat bis zu einem Alter von ungefähr drei Monaten damit zu kämpfen – in dieser Tatsache begründet sich auch die Bezeichnung. Kleinkinder die darunter leiden, weinen und schreien mehrere Stunden am Tag und das mehrmals pro Woche. Am späten Abend und Nachts sind die Beschwerden in der Regel noch stärker. Fast immer ist eine Kolik ungefährlich und hat nichts mit der Gesundheit Ihres Babys zu tun. Wenn Sie sich aber nicht sicher sind, ob Ihr Baby möglicherweise krank ist oder sich verletzt hat, sollten Sie das auf jeden Fall mit der Ärztin oder dem Arzt abklären.

 

Drei-Monats-Koliken

Die Ursachen können vielfältig sein

Häufig treten Drei-Monats-Koliken auf, weil die Kinder die Milch die sie bekommen nicht vertragen. Das kann mit einem noch unterentwickelten Verdauungssystem zusammenhängen. Gewisse Verdauungssäfte oder Enzyme sind im Körper des Säuglings noch nicht vorhanden, weshalb die Nahrung nicht vollständig in ihre Bestandteile zerlegt werden kann. Folglich weint und quängelt das Kind sehr viel. Falls Sie zu jenen Frauen gehören, die ihr Baby stillen, müssen Sie in Zusammenhang damit auch auf Ihre eigenen Essgewohnheiten achten. Vermeiden Sie scharfe und stark gewürzte Speisen und genießen Sie Kaffee nur in Maßen. Sie können sich auch im Reformhaus erkundigen und nachfragen, mit welchen Tees oder Nahrungsmitteln Sie Ihren Liebling unterstützen können.

Des Weiteren ist das zentrale Nervensystem bei Vielen noch nicht ausgebildet, das führt im Anschluss zu Drei-Monats-Koliken. Die Kleinen können dann noch nicht richtig mit den Geschehnissen in ihrer Umwelt umgehen und brauchen viel Entspannung. Tragen Sie Ihr Baby spazieren und beruhigen Sie es – das hilft. Außerdem kann es sein, dass der Säugling schlichtweg zu wenig oder schlecht geschlafen hat und müde ist. Schließlich erleben die Kleinkinder gerade in den ersten Lebensmonaten sehr viel und müssen mit diesen Reizen erst einmal fertig werden. Oft leiden darunter auch Frühgeburten oder Kinder, bei denen die Geburt ein bisschen schwierig verlaufen ist.

So meistern Sie die Drei-Monats-Koliken

  • Sorgen Sie für innere Ruhe und stärken Sie sich selbst während dieser schwierigen Zeit.
  • Geben Sie das Baby ab und zu an andere Personen ab, damit sich diese um Ihren Schatz kümmern. Nur so können Sie neue Kraft tanken.
  • Denken Sie an die schönen Zeiten die mit dem Kind folgen werden und seien Sie nicht wütend auf das Baby – es kann nichts dafür.
  • Falls die Ursache in einer Unverträglichkeit bezüglich der Milch liegt, müssen Sie Ihre Ernährung umstellen oder die Produkte anderer Hersteller von Baby-Nahrung ausprobieren, um die Drei-Monats-Koliken in den Griff zu bekommen.

Fotocredit:  Jjustas, Prostock-studio /Shutterstock.com

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