Erziehungstipps für Eltern

Erziehungstipps für Eltern

Kindererziehung ist heutzutage nicht mehr einfach. Die meisten Probleme tauchen auf, wenn das Kind den Kindergarten und die Schule besucht. Nicht jeder Einfluss, der von außerhalb der Familie kommt, ist positiv. Das konsequente Erziehen beginnt im frühen Kindesalter und bleibt während der Zeit erhalten, bis das Kind erwachsen und volljährig ist. Kinder und Kleinkinder ahmen begeistert Erwachsene nach. Für sie dient das Verhalten der Eltern als Vorbild, dem sie eifrig nacheifern. Eine konsequente Erziehung beinhaltet Verlässlichkeit, ist eine transparente und für das Kind verständliche Grundhaltung, die das Miteinander in der Familie in Balance hält.

Ein Kleinkind teilt sich mit

Auch, wenn die Worte des Kindes noch unverständlich klingen, hat es etwas mitzuteilen. Eltern hören zu und reagieren angemessen. Weder die autoritäre noch die antiautoritäre Erziehung brachten in der Vergangenheit Vorteile. Beschäftigen sich Eltern mit ihren Kindern, verstehen sie sich ohne viele Worte. Je älter die Kinder sind, desto mehr beziehen Eltern sie in die Planung von

  • Urlaub,
  • dem Gestalten des Kinderzimmers und
  • Aktivitäten am Wochenende

mit ein. Dadurch fühlt sich das Kind als vollwertiges Familienmitglied, dessen Meinung Gewicht hat. Erziehungsmethoden, die aktuell zur Diskussion stehen, sind individuell anzusehen. Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit und reagiert auf Bestrafung in der Regel anders als geplant.

Große Kinder – größere Sorgen

Sobald die Kinder in die Schule kommen, haben sie ihren eigenen Kopf. Sie fordern längere Ausgehzeiten, mehr Freiheit und Dinge, die viele Eltern nicht verstehen. Sie strafen mit Hausarrest und Fernsehverbot, anstatt sich einer Aussprache zu stellen. Dies zeugt von Hilflosigkeit, wenn Eltern mit den Problemen heranwachsender Kinder und Jugendlichen nicht mehr fertig werden. Hilfe bietet das Forum für Eltern an, auf dem sich Eltern austauschen und Ratschläge erhalten, wie andere mit dem Problem umgehen. Elternpaare, welche die „Erziehungsberatung“ im Internet regelmäßig besuchen, finden hier Problemlösungen.

Die Umwelteinflüsse, die auf die Kinder einwirken, sind immens. Für Eltern ist aus diesem Grund der Kontakt zu anderen Eltern vorteilhaft, weil sich diese in der Regel mit denselben Problemen auseinandersetzen. Des Weiteren ist Folgendes zu bedenken: Eine Reihe der Streitigkeiten mit dem Nachwuchs ist hausgemacht. Im Internet gibt es gute Anlaufstationen, um Eltern und ihren Kindern in solchen Situationen Hilfestellung zu geben.

Fotocredit: LightField Studios/Shutterstock.com

Comment ( 1 )

  • Ich finde das sehr richtig, was in diesem Artikel gesagt wird: Man darf seinen Kindern gegenüber keine absolute Macht-Position gegenüber einnehmen. denn wenn man ihnen hin und wieder auf Augenhöhe begegnet und ihre Probleme ernst nimmt, entsteht eine viel engere Bindung. Das Problem mit den Ausgehzeiten kenne ich allerdings sehr gut und leider haben auch alle Gespräche nichts gebracht. gibt man den kleinen Finger, will meine Tochter die ganze Hand. Und wenn man die nicht gewehrt….tja, dann bleibt sie einfach so lange weg, wie sie will auch ohne Erlaubnis. Da kann ich doch ar nicht anders, als mit Strafe bzw. Verboten drauf zu reagieren! Und das hat auch zur Folge, dass das nächste Mal kein Entgegenkommen mehr gewährt wird. Oder sollte man auch in diesem Fall anders reagieren? Ich habe zB auch schon über eine Straf-Gelddose nachgedacht: 1 Euro pro 2 Minuten (die ersten 5 wären natürlich kostenlos 😉 )

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