Frühlingszeit ist Schnupfenzeit – was hilft?

kleiner junge, der schnupfen hat

Frühlingszeit ist Schnupfenzeit – was hilft?

Roten Augen, laufende Nase, Niesattacken – vor allem im Frühjahr sind unsere Kinder von Heuschnupfen betroffen. Bestimmte Lebensmittel und Kräuter können aber Abhilfe verschaffen, sie wirken ähnlich wie die typischen Allergie-Medikamente. Wie Sie und Ihre Kinder ohne Problem durch die Pollensaison kommen, möchten wir Ihnen auf unserem Blog zeigen.

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Unter Kindern und Jugendlichen ist bereits jeder elfte betroffen, so die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Bei den Kleineren sind es mehr Jungen als Mädchen, spätestens in der Pubertät leiden allerdings beide Geschlechter gleichermaßen darunter. Wir erklären Ihnen jetzt die zehn besten Anti-Heuschnupfen-Lebensmittel.

 

1. Brokkoli

Aufgrund seines Gehaltes an antioxidativen Senfölglykosiden kann Brokkoli Entzündungen der Atemwege lindern, welche zu Heuschnupfen und anderen Atemwegserkrankungen führen können. Das Kohlgemüse kann also verstopfte Nasenneben- und Stirnhöhlen befreien. Zudem ist es reich an entzündungshemmendem Vitamin C.

 

2. Zitrusfrüchte

Auch Zitrusfrüchte sind gute Vitamin C Lieferanten. 100 Milligramm Vitamin C sind beispielsweise in einer großen Orange enthalten. Sie können natürlich auch andere Zitrusfrüchte wie Grapefruits, Zitronen, Mandarinen oder Limetten für Shakes und Säfte verwenden. Falls Sie allerdings vorhaben, einen fertigen Saft aus der Dose zu kaufen, entscheiden Sie sich lieber doch für frische Früchte und frisch gepresste Säfte. Durch den zusätzlichen, industriellen Zucker und andere hinzugefügte Mittel kann man davon ausgehen, dass dieser Saft dann nicht mehr wirklich natürlich und somit gesundheitsschädlich sein kann.

 

3. Brennnessel

Zu einer Anti-Heuschnupfen-Ernährung zählt natürlich auch die Brennnessel. Sie lindert jene Entzündungsprozesse, die mit allergischen Symptomen einhergehen. Die Brennnessel weist einen hohen Histamingehalt auf und gerade aufgrund dessen soll die Brennnessel einen überaus positiven Einfluss auf allergische Erkrankungen haben. Dadurch kann sie dem Organismus die Möglichkeit geben, sich an gewisse Histaminmengen zu gewöhnen.

Frisch geerntet und entsaftet, oder als Gemüse zubereitet, schmecken Brennnesseln am besten. Auch in Form von Tee oder als Brennnesselkapseln kann man die gesunden Stoffe von Brennnesseln einnehmen.

 

4. Holunderbeeren

Es gibt einen Grund, warum Holunderbeeren oft als das Nr.1 natürliche Grippe-Heilmittel gelobt werden: Sie stärken das Immunsystem sehr gut. Und nicht nur bei Grippe sind die schwarzen Beeren ein Segen, sondern auch bei Allergien. Die Wunderbeeren enthalten extrem hohe Mengen an verschiedenen Antioxidantien und Phytonährstoffen. Die Komposition all dieser Stoffe und die Flavonoiden in den Holunderbeeren machen es möglich, dass sie sich so vorteilhaft auf Entzündungsprozesse auswirken und allergische Symptome dadurch verbessert werden können. Trinken Sie am besten einfach frischen Holundersaft oder stellen Sie aus reifen Beeren eine zuckerarme Marmelade her.

 

Zusätzliche Tipps

  • Häufig Haare waschen! Beim Haare waschen werden nämlich Allergene entfernt und so wird verhindert, dass sie sich in der Bettwäsche breitmachen.
  • Die Kleidung bereits vor der Haustür ausziehen.
  • Fenster tagsüber geschlossen halten und nur bei geringem Pollenflug lüften. Zusätzlich bieten sich Pollenschutzgitter an.
  • Urlaubsreif? Dann nutzen Sie die starke Pollenbelastung, um einen Urlaub an der See oder im Hochgebirge zu machen.
  • Meiden Sie Kreuzallergene meiden. Sollten Sie an einer Birkenpollenallergie leiden, vermeiden Sie z.B. Nüsse oder Äpfel.

 

 

Fotocredit: Sharomka/Shutterstock.com

 

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