Kind und Job

Job und Kind vereinbaren

Job und Kind vereinbaren ist heute leichter als vor Jahrzehnten. Heute gibt es nicht nur flächendeckend eine Betreuung im Kindergarten ab dem vierten Lebensjahr. Zunehmend gibt es auch Betreuungsmöglichkeiten für jüngere Kinder in Kinderkrippen. Dazu kommen Tagesmütter, die ebenfalls für eine Betreuung zur Verfügung stehen.

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Für die Mutter, die meist den Part der Erziehung übernimmt, ist es eine schwierige Frage, ab wann und in welchem Umfang sie ein Kind nicht mehr selbst betreuen will. Noch immer sind es allerdings Ausnahmen, wenn der Vater als Hausmann diese Rolle übernimmt. Für den Vater stellt sich die Frage „Job und Kind vereinbaren“ deshalb nur selten. Er bleibt in seinem Ganztagsjob.

Wie lange braucht das Kind Betreuung?

Ein ganzes Leben lang – sagen fürsorgliche Mütter alten Schlages. Das ist sicher übertrieben. Auch Kinder müssen eines Tages ihr Leben in die eigene Hand nehmen. Doch andererseits ist der Hinweis, dass die Beziehung zwischen Mutter und Kind in den ersten Jahren besonders eng sei, auch nicht von der Hand zu weisen. Manches Kind trennt sich noch im Alter von vier Jahren nur ungern von der Mutter und will überhaupt nicht in den Kindergarten gehen. Andere sagen schon mit zwei Jahren „Tschüss“ und fühlen sich unter Gleichaltrigen durchaus wohl.

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Job und Kind

Das sollte auch die Mutter berücksichtigen. Wenn ein Kind „krippenfähig“ ist, kann sie es ruhig in die Kinderkrippe geben. Sie sollte sich aber trotzdem noch genügend Zeit für das Kind nehmen. Das kann dazu führen, dass es eben zeitlich nicht zu einem Vollzeitjob reicht. Andererseits ist es nicht ratsam das Kind vor dem Kindergarten zu „schützen“ und deshalb keinen Job auszuüben. Auch ein Kind muss Selbständigkeit lernen, und der Kindergarten ist die erste Gelegenheit dazu.

Andere Betreuungsmöglichkeiten?

Günstig ist es natürlich, wenn man das Kind bei Großeltern oder anderen engen Verwandten unterbringen kann, oder sich auch bei der Betreuung mit anderen Müttern zusammenschließen kann. Eine andere Möglichkeit ist die Tagesmutter. Sie kann allerdings die Beziehung zum Kind gefährden und unfreiwillig zur „Ersatzmutter“ werden, wenn die eigene Mutter nicht genügend Zeit für ihr Kind hat.

Karriereplanung

Auch wenn es nur um den Job geht und nicht unbedingt um Karriere, so sind doch einige Hinweise angebracht. Man sollte die Verbindung zum Arbeitsplatz, der ja letztlich vom Arbeitgeber frei gehalten werden muss, nicht abreißen lassen. So ergeben sich eventuell Möglichkeiten, wie man flexibel wieder einsteigen kann. Dabei gilt es, die Interessen beider Seiten zu berücksichtigen.

Fotocredit: Spotmatik Ltd, goodluz /Shutterstock.com

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