Schlafen - Gefahren im Kinderbett

Schlafen – Gefahren im Kinderbett

Eines der Hauptthemen, wenn der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, ist das Schlafen. Da für den plötzlichen Kindstod bisher noch immer keine konkreten Ursachen gefunden wurden, versucht man Eltern für das Thema „Risiken beim Schlafen“ zu sensibilisieren. Es geht dabei vor allem darum, Risikofaktoren so gut wie möglich auszuschließen.

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Gefahren beim Schlafen

So wird offiziell empfohlen, den Säugling auf den Rücken zu legen, denn Bauchlage ist einer der bekannten Risikofaktoren, außerdem sind die Atemwege in dieser Position nicht so leicht blockiert. Eine große Gefahrenquelle ist eine Decke, die dem Baby über das Gesicht rutschen könnte und somit eignet sich ein Schlafsack besser zum Schlafen. Betthimmel und Nestchen sehen kuschelig aus, verhindern aber die Luftzirkulation im Bett und werden daher nicht empfohlen. Dasselbe gilt für Spielsachen im Bett. Kuscheltiere sollten nicht ins Babybett gelegt werden. Schnullerketten könnten eine tödliche Falle sein, denn es besteht die Gefahr, dass das Baby sich stranguliert.

 

Schlafen - Gefahren im Kinderbett

Weiters wird empfohlen, dass man das Baby nicht alleine schlafen lässt – zwar im eigenen Bettchen, aber im Zimmer der Eltern. Das große Thema ist das Familienbett – die Meinungen gehen dabei aber sehr auseinander. Einerseits scheint es gefährlich zu sein, das Baby mit ins Elternbett zu nehmen, es besteht eventuell die Gefahr der Überhitzung, andererseits sprechen auch viele Gründe dafür, z.B. kann die Mutter Warnsignale leichter bemerken und darauf reagieren. Der Körperkontakt schützt das Kind davor in einen Tiefschlaf zu verfallen, aus dem es nicht mehr erwacht.

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Wichtig ist es aber in jedem Fall darauf zu achten, dass das Kind nicht überhitzt wird und keine losen Kissen oder Decken über den Kopf geraten können – das sind die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen. Alles Weitere wird jede Familie für sich selbst entscheiden und ihren Weg finden.

 

Autor: Redaktion / Andrea

Fotocredit: LiAndStudio, Ekaterina Pokrovsky /Shutterstock.com

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