Eltern-Kind-Gruppen

Eltern-Kind-Gruppen

Eltern-Kind-Gruppen kennt man nicht nur aus der Schwangerschaftsgymnastik, wo schon die ersten Kontakte geknüpft werden. Man kennt sie aus dem Kleinkindalter, wo sie auch als Mutter-Kind-Gruppe, als Mu-Ki-Treff, als Krabbelgruppe oder als Babytreff bezeichnet werden. Und das geht dann im Schulalter weiter, wo sich interessierte Eltern und Kinder noch bis zur Matura mehr oder weniger regelmäßig treffen.

Treffpunkt und Gruppenzusammensetzung

Wie oft treffen sich Eltern-Kind-Gruppen? Das hängt vom Alter der Kinder ab und davon, wie oft es noch eines Erfahrungsaustausches bedarf. Denn Eltern-Kind-Gruppen leben in der Regel von der gemeinsamen Unternehmung und dem gemeinsamen Gespräch; das hält zusammen und regt immer wieder zu einem neuen Treffen an. Das kann einmal in der Woche oder einmal im Monat sein. Das kann im Schulalter auch zur zweimal im Jahr stattfinden, wenn sich Eltern und Kinder beispielsweise auf einem Grillplatz treffen oder zu einer gemeinsamen Wanderung aufbrechen. Voraussetzung ist immer der „harte“ Kern der Gruppe; zumindest muss da ein Gruppenmitglied die Aktivität ergreifen, das Treffen organisieren und dazu einladen. Falls dieser heimliche „Gruppenkönig“ oder die „Gruppenkönigin“ fehlt, hört auch die Gruppe auf zu bestehen.

Die Räumlichkeiten sind meist schnell organisiert und günstig zu bekommen. Da werden dann ein paar Euro für die Miete vom Grillplatz eingesammelt. Gemeinschaftsräume von Kirchen und Gemeinden werden meist kostenlos zur Verfügung gestellt; nur wenn man Einrichtungen wie Küchen benutzt, kann ein Obolus fällig werden.

Eltern-Kind-Gruppen – wer trifft sich?

Die Eltern-Kind-Gruppen haben gemeinsame Interessen, die sich am Alter des Kindes orientieren. Nicht immer kommen alle zu jedem Treffen. Aber auch wenn dies wechselt – einige der Gruppenmitglieder sind immer dabei. Das ist die Voraussetzung. Sie pflegen die gemeinsamen Interessen, beispielsweise den Spielvormittag für Kleinkinder oder den Wandertag im Schulalter, und nützen diese zu einem vielseitigen Erfahrungsaustausch. Dies reicht von einer Beurteilung des Kinderarztes oder der Kinderärztin bis zu der Frage, wo man einen Praktikumsplatz findet, und auch Alltagsfragen wie günstige Einkaufsmöglichkeiten sind Thema des Gesprächs.

Wie findet man Anschluss an Eltern-Kind-Gruppen?

Eltern-Kind-Gruppen leben davon, dass die Gruppe aktiv bleibt. Deshalb sind auch neue Mitglieder meist gerne gesehen. Einfach einmal dazukommen und sehen, was läuft – und sich dann einbringen, sich am Gespräch beteiligen, nach dem Treffen mit aufräumen helfen. Da ist man aufgrund der gemeinsamen Interessen schnell integriert.

Wie man Eltern-Kind-Gruppen findet? Im Schulalter ist natürlich die Schule die Anlaufstelle, wo sich die Gruppe um die Elternvertreter schart. Im Kleinkindalter muss man selbst aktiv werden. Schwangerschaftsgymnastik, politische Gemeinde oder Kirchengemeinde sind Informationsquellen.

Fotocredit: Oksana Shufrych/Shutterstock.com

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