Globuli

Globuli für Kinder

Die Heilmedizin ist eine beliebte Methode Kindern bei Beschwerden Erleichterung zu verschaffen, ohne dabei auf chemische Präparate zurückgreifen zu müssen. Besonders gefragt ist die Verwendung von Globuli – die Kügelchen können einfach dosiert und kinderleicht verabreicht werden. Jedoch ist die Auswahl an Globuli riesig. Ob für Husten, Schnupfen, Kopfweh oder Heiserkeit – beinahe für jedes kleine Übel gibt es Globuli. Welches Mittel für Sie hilfreich ist, können Sie anhand von Stichworten herausfiltern. Eine kleine Liste ist hier bereits angelegt:

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Probleme mit den Augen

Bei kleineren Beschwerden kann man gern auf Globuli zurückgreifen. Hat Ihr Kind jedoch Schmerzen oder ähnliche Leiden, sollten Sie auf jeden Fall einen Augenarzt konsultieren.

  • Aconitum: bei geröteten Augen, welche durch Kälte, Durchzug oder mit Klimaanlagen ausgestatteten Räumen entstanden sind.
  • Apis: bei juckende Augen und geschwollenen Augenlidern.
  • Euphrasia: bei juckenden und tränenden Augen.
  • Staphisagria: bei Gerstenkörnern an den Augenlidrändern.

Blähungen und Bauchweh bei Babys

Besonders Babys leiden in den ersten Lebenswochen vermehrt unter Bauchweh. Bei diesen Verdauungsstörungen kann man jedoch mit Globuli Abhilfe schaffen. Nebenbei helfen auch eine sanfte Bauchmassage und die Nähe der Eltern.

  • Carbo vegetabilis D12: bei Bauchweh schon während der Mahlzeit, deutlichem Blähbauch und übel riechenden Pupsen sowie träger Verdauung.
  • Chamomilla: bei Bauchweh in Verbindung mit hochrotem Kopf sowie Durchfall.
  • Lycopodium: bei allabendlichen Geschrei nach der Mahlzeit, obwohl das Kind ein Bäuerchen gemacht  hat, aber keine Winde lassen kann und der Bauch gebläht wirkt.
  • Nux vomica: wenn das Kind gereizt ist, auch wütend wird, weil es sich anstrengt zu pupsen, aber die Mühen keine Ergebnisse bringen.

Blasenentzündung

Leidet Ihr Kind häufiger an Harnweginfekten müssen Sie unter allen Umständen einen Arzt aufsuchen. Hat Ihr Kind nur leichtere Beschwerden, sollten Sie das Kind zu reichlich trinken anhalten und können zudem folgende Globuli verwenden:

  • Cantharis: bei häufigem Harndrang mit geringem Erfolg und Brennen beim Wasserlassen. Sanfte Bauchmassagen und warme Sitzbäder können den Heilungsprozess unterstützen.
  • Dulcamara: bewährt nach langem Sitzen auf kalten Flächen und nasser Badebekleidung.
  • Pulsatilla: bei Harnweginfekten infolge von kalten Füssen, bei ungewolltem Einnässen.

 

Globuli für Kinder

Durchfall

Durchfall ist niemals angenehm, aber vergessen Sie dabei auch nicht, dass der Körper hier viel Flüssigkeit und wertvolle Salze verliert. Dies schwächt den Körper und trocknet ihn aus. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass Ihr Kind viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Sehen Sie hier Probleme, müssen Sie unbedingt Rücksprache mit einem Arzt halten. Hinweis: zerdrückter Banane und geriebenen Äpfeln werden stopfende Fähigkeiten nachgesagt.

  • Argentrum nitricum D12: bei Aufregung zum Beispiel bei Lampenfieber und der Bauch lautstark arbeitet.
  • Arsenicum album: bei übel riechendem Durchfall nach verdorbenen Mahlzeiten, wenn das Kind schlecht ist und es friert, unruhig ist und Angst hat.
  • Chamomilla: bei grünlichem Durchfall und gleichzeitigem Zahnungsbeschwerden, vor allem, wenn das Kind gereizt ist.
  • Carbo vegetabilis D12: bei Durchfall nach reichhaltigem, fetten Essen sowie Blähungen und Übelkeit.
  • Pulsatilla: bei Brechdurchfall nach Durcheinanderessen.

Fieber

An Spielfieber leidet sicherlich jedes Kind immer mal wieder – es hat tagsüber viel getobt, der Körper ist gegen Abend geschwächt. Vielleicht bekämpft der kleine Körper auch einen Infekt. Fiebersenkende Zäpfchen können bei 38,5°-39° verabreicht werden.

  • Aconitum: wenn das Fieber plötzlich auftritt und rasch steigt und das Kind nach viel Trinken verlangt.
  • Belladonna: bei Fieber, welches sich erst gegen Abend aufzeigt, bei glasigen Augen, heißem Kopf, geröteten Wangen und Schweißausbrüchen, sowie Neigung zu Fieberkrämpfen.
  • Bryonia: wenn das Fieber langsam aber zusehends steigt, die Lippen trocken und aufgesprungen sind, das Kind jedoch Durst hat.
  • Ferrum phosphoricum D12: das Kind ist blass, schnieft, hustet und klagt über Ohrenschmerzen, ist jedoch verdächtig aufgeweckt und spielt.

Halsweh

Wenn der Hals weh tut, helfen am besten warme Tees, Gurgeln mit Salbeitees und eine gute Auswahl an Globuli. Ist die Ursache jedoch ein Infekt in Form von Streptokokken, können nur noch Antibiotika helfen.

  • Aconitum: bei akutem, starken Halsweh nach Aufenthalt in kaltem Wind.
  • Apis: bei stechenden Halsschmerzen, hellroten Mandeln und wenig Durst.
  • Belladonna: starkes Halsweh, Schluckschmerzen, fieber, himbeerfarbende Zunge und Verlangen nach heißen Getränken.
  • Lachesis D12: tiefrote Mandeln mit einseitigen Halsschmerzen, wenn Essen und Trinken schwer fällt und der Hals berührungsempfindlich ist.
  • Phytolacca: bei Schluckschmerzen, welche bis in die Ohren ausstrahlen.

Insektenstiche

Besonders im Sommer, wenn Mücken & Co. wieder aktiv sind, stören Insektenstiche nicht nur, die Kinder beginnen natürlich auch mit dem Kratzen. Damit das Kratzen nicht überhand nimmt, kann man mit Globuli Abhilfe schaffen.

  • Apis: gegen dick geschwollene, schmerzende Insektenstiche.
  • Hepar sulfuris D12: bei rot entzündeten, schmerzhaften Einstichen.
  • Ledum: bei Zeckenstichen, blaurot angeschwollenen Mückenstichen, die nur langsam abheilen.

Fotocredit: Microgen, Chamille White /Shutterstock.com

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