Wachstumsschub

Wachstumsschub beim Baby

Ein Wachstumsschub beim Baby ist in erster Linie in Verbindung mit einem Entwicklungsschub zu sehen. Denn das Kind erlernt dadurch neue Fähigkeiten – das geschieht meist sehr schnell und plötzlich. Damit geht auch die Tatsache einher, dass das Baby seine Verhaltensweisen ändern wird. Dass der Nachwuchs in solchen Phasen durchaus anstrengender oder weinerlicher ist als zuvor, oder dass das Kind schlichtweg mehr Aufmerksamkeit braucht, ist diesbezüglich keine Seltenheit. Änderungen der Nahrungsaufnahme, neuer Schlafrhythmus, dauernde Nähe zur Bezugsperson – all das können Nebenerscheinungen der Wachstumsschübe sein.

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Die Schübe treten mehrmals auf

Während der ersten vierzehn Lebensmonate Ihres Kindes, finden in der Regel acht Wachstumsschübe statt. Meist treten sie zu den nachfolgend angegebenen Zeitpunkten auf – Abweichungen können sich bei Babys ergeben, die entweder etwas zu früh oder zu spät geboren wurden. Die ersten Schübe erstrecken sich meist über eine Dauer von circa einer Woche, später dauern sie etwas länger an. Danach folgt eine längere ruhige Phase.

1. Wachstumsschub beim Baby:

Der erste Sprung setzt ungefähr in der fünften Lebenswoche des Kindes ein. Ihr Schatz wird in dieser Zeit vermehrt Körperkontakt fordern und häufig weinen. Sie sollten sich voll und ganz auf Ihren Sprössling einstellen, geben Sie ihm die Nähe, die er braucht. Vermitteln Sie ihm durch Ihre Körperwärme, Ihre Stimme und Ihren Geruch Sicherheit. Durch den ersten Wachstumsschub beim Baby wird das Kind aufmerksamer und interessierter an seiner Umgebung. Die Reaktion verbessert sich und das Kind wird aktiver. Auch das Füttern wird Ihnen nun leichter fallen, Bäuerchen und Co. funktionieren bald problemlos.

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2. Wachstumsschub beim Baby:

Ungefähr zwei Monate nach der Geburt hat das Kind hauptsächlich damit zu kämpfen, neue Dinge zu erkunden – die Sinne entwickeln sich und das Baby hat viel mit der Verarbeitung der neuen Eindrücke zu tun. In dieser Phase sollten Sie Ihren Nachwuchs immer gut beschäftigen und auch das Nuckeln am Schnuller erlauben. Oft essen die Kleinen in diesen Wochen etwas weniger.

3. Wachstumsschub beim Baby:

Dieser wird sich circa in der zwölften Woche bemerkbar machen. Mama sollte das Kind viel am Arm tragen und sich nicht zu weit von ihm entfernen.

4. Wachstumsschub beim Baby:

Ab jetzt werden die schwierigen Momente mit Ihrem Kind etwas länger andauern als zuvor. Schlafstörungen, Fremdeln, geringer Hunger und wechselnde Launen gehören für die nächsten Wochen zum Alltag. Der vierte Wachstumsschub beim Baby ereignet sich um die neunzehnte Lebenswoche.

 

Wachstumsschub beim Baby

5. Wachstumsschub beim Baby:

Zwischen der dreiundzwanzigsten und der sechsundzwanzigsten Woche wird Ihr Schatz wieder vermehrt schreien, Beschäftigung ist das A und O dieser Phase. Manche Mütter werden den Eindruck haben, dass das Kind durch nichts zufrieden zu stellen ist. Außerdem bewegt es sich etwas weniger.

6. Wachstummschub beim Baby:

Ab der 37. Woche zählen Quengeln, Nörgeln und starke Stimmungsschwankungen zu den Problemen, die Sie als Mama bewältigen müssen. Das Baby lernt nun, mit Wut und Freude umzugehen – weil das aber noch nicht immer einwandfrei funktioniert, scheinen die Reaktionen des Kindes manchmal sogar etwas übertrieben.

7. Wachstumsschub beim Baby:

Im Alter von ungefähr elfeinhalb Monaten kann es häufiger passieren, dass Sie bei Ihrem Sprössling eine eifersüchtige Verhaltensweise spüren. Immer will es den Körperkontakt zu Ihnen, Routine-Tätigkeiten wie beispielsweise das Wickeln können mit dem 7. Wachstummschub beim Baby zur Tortur werden.

8. Wachstumsschub beim Baby:

Wenn Ihr Kind schon dreizehn oder vierzehn Monate alt ist, wird sich der letzte Wachstummschub bemerkbar machen. Er ähnelt den vorangegangenen Schüben sehr.

Fotocredit: czechbest, epiximages /Shutterstock.com

Comment ( 1 )

  • Ich habe meinen Jonas die ersten 6 Monate seines Lebens gestillt und habe die Wachstumsschübe immer extrem an seinem Essverhalten bemerkt. Der kleine Kerl war fast nicht mehr sattzukriegen, deshalb habe ich dann auch bald zugefüttert. Trotzdem bin ich froh, gestillt zu haben.

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