Vierzehn Monate altes Baby

Ihr Kind im 14. Lebensmonat

Ihr Kleines ist nun in ständiger Bewegung und hält Sie, solange es tagsüber wach ist, auf Trab, auch schon mal so, dass Sie außer Puste kommen können. Wenn es nicht schon geht, dann erforscht es krabbelnd oder einen Sessel vor sich herschiebend die Welt, Mamis Küche, das Wohnzimmer und überhaupt das gesamte Zuhause. Alles was Sie ihm jetzt verbieten, wird für Ihr Kleines ein magischer Anziehungspunkt sein weshalb es äußerst wichtig ist, Ihr Heim jetzt entdeckungssicher zu machen. Ihr Kind kann auch bereits bestens mit den Fingern essen, Flaschen ausleeren und andere Menschen imitieren. Die meisten Kinder können nun schon Lautketten bilden wie Ma-ma-ma-ma oder wau-wau. Auch werden Sie nun viele Dinge, die das Kind tut, aus Ihrem eigenen Verhalten wiedererkennen. Pusten Sie auf das heiße Essen, wird Ihr Kind dies ebenfalls tun.

Von Trostspendern und Teddybären

Vielleicht haben Sie bereits bemerkt, dass Ihr Kind an einem bestimmten Stofftier, an einer Stoffwindel oder an einer Decke jetzt besonders hängt. Diese Dinge werden auch als Ersatzobjekte bezeichnet und spenden Ihrem Kind Trost und bieten ihm Schutz. Sie bieten sogar Sicherheit, vor allem dann, wenn Sie nicht in der Nähe sind. Experten empfehlen sogar, diese Bindung zu fördern, da sie für die weitere Entwicklung von besonderer Wichtigkeit ist.

 

Kind im 14. Lebensmonat

Ihr Kind geht eigene Wege

Manche Kinder beginnen langsam aber sicher ihre eigenen Wege zu gehen was sich insofern zeigt, als das Sie Ihr Kleines ganz schön auf Trag hält. Kaum haben Sie es davor gerettet, sich die Finger zwischen Tür und Türstock zu klemmen, macht es sich schon wieder auf neue Abenteuersuche. Rund um die Uhr tigern Sie dem Baby nach, aus Sorge, es könnte sich bei seinen oft gefährlichen Entdeckungsreisen wehtun. Keine Arbeit bringen Sie dabei zu Ende, keinen Gedanken können Sie fertig denken, Ihr Kind beansprucht Sie voll und ganz. Dabei scheint die Fürsorge Ihr Kind wenig zu tangieren. Es kann vielleicht sogar so scheinen, als würde Sie Ihr Kind kaum noch brauchen. Seien Sie auch hier unbesorgt, Ihr Kind braucht Sie noch genauso wie die Monate zuvor, doch die Art und Weise ist eine andere geworden, denn Ihre bloße Anwesenheit gibt Ihrem Kleinen so viel Sicherheit und Geborgenheit, dass es sich scheinbar nicht weiter darum kümmern muss.

Wenn die Knochen Schwerstarbeit leisten

Sie selbst werden es erstaunlich finden wie schnell Ihr Kind wächst. Auch wenn es jetzt, im zweiten Lebensjahr langsamer wächst als im ersten, so könnte man fast meinen, man könne den Kleinen beim Wachsen zusehen. Noch viel erstaunlicher ist es, wie sich die Knochenstruktur zu verändern beginnt und wirklich Schwerstarbeit leisten. Kurze Knochen zum Beispiel legen Schicht für Schicht an Dicke zu, bis sie ihre nötige Härte erreicht haben. Die langen Knochen, wie etwa die Oberschenkel- oder Oberarmknochen wachsen an den Enden. Auch die platten Knochen im Kopf wachsen in die Länge, das haben Sie vielleicht schon selbst bei Ihrem Kind beobachtet. Die Fontanelle, auch Wachstumsfuge genannt, am Kopf des Kleinen hat sich bereits bald nach der Geburt geschlossen. Wussten Sie, dass Ihr Baby mehr Einzelknochen besitzt, als Sie als Erwachsener? Der Grund: die Kochen von Babys und Kinder verwachsen erst im Laufe der Zeit miteinander. Der Knochenwachstum Ihres Babys ist also noch in vollem Gange.

Fotocredit: Duplass, Zdorov Kirill Vladimirovich /Shutterstock.com

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