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Unternehmungen mit Kindern

Wie können Unternehmungen mit Kindern aussehen? Das hängt ganz von der Umgebung ab. Denn die Kinder in der Stadt kennen vieles, das für Kinder in ländlicher Umgebung reizvoll sein kann. Und umgekehrt kennen aber auch die Landkinder einiges, das für Stadtkinder neu und interessant ist.

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Unternehmungen mit Kindern aus der Stadt

Da gibt es natürlich vieles, was man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Etwa den Zoo oder Tierpark, Museen und Kinos, auch den Vergnügungspark oder den Weihnachtsmarkt findet man hauptsächlich in der Stadt. Das ist auch für Kinder einen gelegentlichen Ausflug wert. Dazu kann man auch Indoorspielplätze besuchen oder sie zu vielfältigen Sportveranstaltungen mitnehmen, entweder als aktive Sportler oder auch nur als Zuschauer. Davon können viele Landkinder nur träumen.

Unternehmungen mit Kindern auf dem Land

Auf dem Land sind derartige Attraktionen seltener und meist auch viel kleiner. Da ist das Kind nach einem Besuch schon ausreichend informiert und kann dem nicht mehr viel Neues abgewinnen. Dafür kann es aber anderes kennenlernen. Wie wäre es mit einem Besuch auf dem Bauernhof? Oder der Bau eines Einfamilienhauses, den man aus nächster Nähe beobachten kann? Dazu gibt es unendlich viele Spielmöglichkeiten in Wald und Flur, von denen jetzt die Stadtkinder nur träumen können.

 

Unternehmungen mit Kindern

Einfach tauschen?

Das wäre natürlich das Einfachste, wenn man einfach tauschen könnte. Das geht aber nur während der Schulferien. Da können die Stadtkinder aufs Land kommen. Ferien auf dem Bauernhof, das ist etwas Besonderes. Und umgekehrt freuen sich die Landkinder, wenn sie die Oma oder Tante in der Stadt besuchen dürfen und dann mit Bus und Bahn zum Zoo oder in den Erlebnispark fahren können.

Für Landkinder ist der Zirkus, der gelegentlich einmal auf einer Wiese vor dem Dorf Station macht, noch eine echte Attraktion, über die Stadtkinder nur lächeln können. Sie haben ja regelmäßig Gelegenheit, in den Zirkus zu gehen. Dafür werden sie von Landkindern ausgelacht, wenn sie Angst vor den Tieren auf dem Bauernhof haben, Pflanzen und Tiere nicht richtig kennen und beim Pilzesammeln daneben liegen. Beim Versteckspielen werden sie von den Landkindern mit Leichtigkeit abgehängt, und auch bei der Schnitzeljagd ziehen sie den Kürzeren, weil sich die Landkinder einfach viel besser auskennen.

Und dann dürfen die auf dem Lande auch noch weitgehend selbstständig und ohne Aufsicht spielen! Da kann man als Stadtkind richtig neidisch werden. Doch wenn die Landkinder dann einmal in die Stadt kommen, müssen sie erst einmal lernen, wie man einen Fahrplan liest. Da sind die Stadtkinder wieder im Vorteil.

Fotocredit: Sergey Novikov, Natalia Kirichenko /Shutterstock.com

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